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	<title>Notizen von Martin Gommel</title>
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	<description>&#34;Ohne Du ist das Ich unmöglich.&#34;</description>
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		<title>Jürgen Moltmann im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich letzte Woche über dieses Interview mit dem Theologen Jürgen Moltmann stieß, war mir klar, dass ich es baldmöglichst ansehen musste. So nahm ich mir am Samstag Mittag in der Pause 1 ½h Zeit, schlug die Beine hoch und &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/jurgen-moltmann-im-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11381321?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="580" height="493" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Als ich letzte Woche über dieses Interview mit dem Theologen Jürgen Moltmann stieß, war mir klar, dass ich es baldmöglichst ansehen musste. So nahm ich mir am Samstag Mittag in der Pause 1 ½h Zeit, schlug die Beine hoch und hörte dabei zu, wie Jürgen Moltmann aus seinem Leben erzählt. Besonders beeindruckend fand ich dabei seine Entspanntheit und schlichte Art, auf die Fragen der Dame zu antworten. </p>
<p>Ich denke heute noch über viele Dinge nach, die Moltmann gesagt hat und das Interview hat mich darin bestärkt, weitere Bücher von ihm zu lesen. Die da wären: <em>Der gekreuzigte Gott</em>, <em>Theologie der Hoffnung</em> und <em>das Kommen Gottes</em>. Aktuell lese ich zum zweiten Mal seine Anthropologie von 1971.</p>
<p>Dislaimer: leider ist die Soundqualität des Interviews nicht die Beste &#8211; ich konnte mich aber nach einigen Minuten daran gewöhnen. </p>
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		<title>Das Biest in anderen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend bin ich in Volfs Exclusion &#38; Embrace auf eine Stelle gestossen, die ich so aussagekräftig fand, dass ich sie hier nicht unzitiert (und -kommentiert) lassen wollte. Sie klingt wie folgt: Consider an admittedly extreme example-the war in the former &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/das-biest-in-anderen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute Abend bin ich in Volfs <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0056A8X12/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kwerfeldein-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0056A8X12" target="_blank">Exclusion &amp; Embrace</a> auf eine Stelle gestossen, die ich so aussagekräftig fand, dass ich sie hier nicht unzitiert (und -kommentiert) lassen wollte. Sie klingt wie folgt: </strong></p>
<blockquote><p>Consider an admittedly extreme example-the war in the former Yugoslavia. (&#8230;) “Eruption” seems the right word to describe it. I am referring less to the suddenness by which it broke out than to its insuppressible power. Nobody seemed in control. Granted, the big and strategic moves that started the war and kept it going were all carefully calculated and made in the centers of intellectual, political, and military power.</p>
<p>But apart from all this, there seemed to be an insatiable appetite for brutality among ordinary people. Once the war started and the right conditions were maintained, an uncontrollable chain reaction was under way.9 These were mostly decent people, as decent as most of us tend to be. Many did not, strictly speaking, choose to plunder and burn, rape and torture, or secretly enjoy these. A dormant beast in them was awakened from its uneasy slumber.</p>
<p>And not only in them. The motives of those who set to fight against the brutal aggressors were self-defense and justice. <strong>The beast in others, however, enraged the beast in them.</strong> The moral barriers holding it in check broke down and it went after revenge.</p>
<p>In resisting evil, they were trapped by evil. In “After the Catastrophe,” written right after World War Two, Carl Gustav Jung wrote, “It is a fact that cannot be denied: the wickedness of others becomes our own wickedness because it kindles something evil in our own hearts” (Jung 1964a, 198). Evil engenders evil, and like pyroclastic debris from the mouth of a volcano, it erupts out of aggressor and victim alike.</p>
<p>Seite 86/87 | Exclusion &amp; Embrace | Miroslav Volf | Hervorhebung von mir</p></blockquote>
<p>Oder, um es mit Kübras <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.de/2012/03/ein-bisschen-zu-viel-nichts.html">Worten</a> zu sagen, deren Blog ich den hiesigen Lesern übrigens sehr empfehlen möchte:</p>
<blockquote><p><strong>Hass schürt Hass schürt Hass schürt Hass.</strong>
</p></blockquote>
<p>Diese Spirale zu unterbrechen (und vor allem: wie das möglich ist), scheint mir eine wichtige Aufgabe des (meines) menschlichen Daseins zu sein. Ich bin gespannt, wie Volf hierzu noch Stellung nimmt und welche Lösungsmöglichkeiten er vorschlägt.</p>
<p>Ich werde in den nächsten Wochen vermehrt auch ausserhalb meiner Lektüre nach Möglichkeiten ausschau halten, mit der genannten Problematik gewinnbringend umzugehen.</p>
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		<title>Niemals Gewalt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 22:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich heute auf Facebook auf einen (lesenswerten) Artikel in der Süddeutschen mit dem Titel Viele Eltern schlagen immer noch zu verlinkte, wurde in den Kommentaren eine Geschichte von Astrid Lindgren zitiert, die auch hier ihren Platz finden soll. Die &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/niemals-gewalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute <a href="http://www.facebook.com/pages/Martin-Gommel/227068937320617" target="_blank">auf Facebook</a> auf einen (lesenswerten) Artikel in der Süddeutschen mit dem Titel <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-zu-gewalt-an-kindern-viele-eltern-schlagen-immer-noch-zu-1.1306909" target="_blank">Viele Eltern schlagen immer noch zu</a> verlinkte, wurde in den Kommentaren eine Geschichte von Astrid Lindgren zitiert, die auch hier ihren Platz finden soll. Die Geschichte ist ein Ausschnitt der Rede, die Lindgren 1978 hielt, als sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekam. Die komplette Rede kann auf ZEIT.de <a href="http://www.zeit.de/online/2007/46/lindgren-friedenspreis/komplettansicht" target="_blank">nachgelesen</a> werden, was ich wärmstens empfehlen möchte. </p>
<blockquote><p>Jenen aber, die jetzt so vernehmlich nach härterer Zucht und strafferen Zügeln rufen, möchte ich das erzählen, was mir einmal eine alte Dame berichtet hat. Sie war eine junge Mutter zu der Zeit, als man noch an diesen Bibelspruch glaubte, dieses &#8220;Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben&#8221;. Im Grunde ihres Herzens glaubte sie wohl gar nicht daran, aber eines Tages hatte ihr kleiner Sohn etwas getan, wofür er ihrer Meinung nach eine Tracht Prügel verdient hatte, die erste in seinem Leben. </p>
<p>Sie trug ihm auf, in den Garten zu gehen und selber nach einem Stock zu suchen, den er ihr dann bringen sollte. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: &#8220;Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast du einen Stein, den kannst du ja nach mir werfen.&#8221; Da aber fing auch die Mutter an zu weinen, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind muss gedacht haben, &#8220;meine Mutter will mir wirklich wehtun, und das kann sie ja auch mit einem Stein&#8221;. </p>
<p>Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme, und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche, und dort blieb er liegen als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte: &#8220;NIEMALS GEWALT!&#8221;</p></blockquote>
<p>.</p>
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		<title>_/_/_/: Eine Bürogemeinschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem ich mich 2008 selbständig machte, habe ich stets alleine gearbeitet. Vor einem Monat bin ich in eine Bürogemeinschaft gezogen und das hat vieles verändert. Über die Vorzüge gemeinsamen Arbeitens und warum ich das liebe werde ich in den folgenden &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/___/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seitdem ich mich 2008 selbständig machte, habe ich stets alleine gearbeitet. Vor einem Monat bin ich in eine Bürogemeinschaft gezogen und das hat vieles verändert. Über die Vorzüge gemeinsamen Arbeitens und warum ich das liebe werde ich in den folgenden Zeilen berichten.</strong></p>
<p>Ich würde mich selbst als einen introvertierten Menschen beschreiben. Ich mag größere Menschengruppen nicht zu sehr und habe kein Problem damit, tagelang alleine zu sein. Für mich ist es keine Bedrohung, über längere Zeit keine Menschenseele zu sehen und Verantaltungen mit 100+ Leuten empfinde ich als anstrengend. Deswegen war mein erster Besuch der photokina der reinste Horror für mich.</p>
<p>Als ich vor einigen Jahren kwerfeldein.de und meine Hochzeitsfotografie als Grundlange für meine Selbständigkeit etablierte, genoss ich es sehr, zu Hause zu arbeiten. In Jöhlingen brauchte ich nur in den Keller schlurfen und war schon im Büro. Ich konnte stunden (oder auch tage-) lang dort verweilen, Bilder bearbeiten und neue Texte für das Blog ausbaldowern.</p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption alignnone" style="width: 594px"><a href="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f36383963353762372d383764642d346632322d623133662d3032666238343637386132372e6a706567.jpeg"><img class="size-large wp-image-68" title="Daniel Ehniss bei der Arbeit" src="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f36383963353762372d383764642d346632322d623133662d3032666238343637386132372e6a706567-1024x682.jpg" alt="Arbeit, Schreiben, Texten, Bildschirm, Tippen, Coden, " width="584" height="388" /></a><p class="wp-caption-text">Daniel bei der Arbeit</p></div>
<div id="attachment_69" class="wp-caption alignnone" style="width: 594px"><a href="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f36633237653565342d633066382d346532362d626633382d3939356630353939346536352e6a706567.jpeg"><img class="size-large wp-image-69" title="Simon Böttler" src="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f36633237653565342d633066382d346532362d626633382d3939356630353939346536352e6a706567-1024x576.jpg" alt="Portrait, Spiegelung, schwarzweiß " width="584" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Simon Böttler, derzeit Praktikant bei Marc</p></div>
<p>Doch nach meinem Burnout 2010 war eins klar: ich musste, so gut es ging eine Trennung zwischen Zuhause und Arbeit organisieren (das hatte mehrere Gründe). So zog ich im Dezember 2010 ins Gründerzentrum der Stadt Karlsruhe und hatte, auch wenn ein paar Freunde nebenan waren mein Zimmer für mich. Auch dort genoss ich die Stille, für mich zu sein. Jedoch empfand ich es zunehmend störend, immer alleine zu sein.</p>
<p><span id="more-51"></span><br />
Im Jahr 2011 zogen dann meine Freunde <a title="Daniel Ehniss - Blog " href="http://danielehniss.de/" target="_blank">Daniel Ehniss</a>, <a title="Portfolio von Denis Holzmüller" href="http://denisholzmueller.de/" target="_blank">Denis Holzmüller</a> (auch <a title="Egon von Euwensz" href="http://egonvoneuwensz.de/" target="_blank">Egon von Euwensz</a>)  und <a title="Portfolio von Marc Böttler " href="http://cargocollective.com/marcboettler/" target="_blank">Marc Böttler</a> über Monate (die Renovierungszeit prägte sich *etwas* aus) in den ehemaligen Friseursalon direkt in dem Haus, in dem ich auch heute noch Wohne. Ich schaute öfter rein und bekam mit jedem Besuch mehr Lust, auch ein Teil der Bürogemeinschaft zu werden. Daniel hatte mich schon zwei Mal eingeladen, worauf ich jedoch dankend ablehnte, da ich u. A. dachte, ich bräuchte &#8220;meine Ruhe&#8221;.</p>
<p>Doch irgendwann gab ich mir selbst einen Ruck und dachte, ach komm, Martin, eigentlich haste doch Lust drauf und sagte für Mitte Januar zu. So bin ich nun seit etwas mehr als einem Monat in unserem Gemeinschaftsbüro, das wir _/_/_/ tauften.</p>
<div id="attachment_56" class="wp-caption alignnone" style="width: 594px"><a href="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f62666637626132372d666161362d346365662d393131662d3564613066663530623130662e6a706567.jpeg"><img class="size-large wp-image-56" title="Marc Böttler bei der Arbeit" src="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f62666637626132372d666161362d346365662d393131662d3564613066663530623130662e6a706567-1024x682.jpg" alt="Arbeit, Rechner, Monitor, Brille, Designer, Motionfruit, Animation, schwarzweiß " width="584" height="388" /></a><p class="wp-caption-text">Marc Böttler bei der Arbeit</p></div>
<p>Ich genieße es sehr, Teil dieser kleinen Runde zu sein. Mir tut es gut, fast immer jemand um mich herum zu haben, der auch am Rechner sitzt und vor sich hin wurschdelt oder auf Leinwand malt wie Denis. Den ich kürzlich auch mit der Kamera bei der Arbeit portraitierte.</p>
<div id="attachment_60" class="wp-caption alignnone" style="width: 594px"><a href="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f66333132366136372d623230372d343663622d613936622d3333653965613736316666332e6a706567.jpeg"><img class="size-large wp-image-60" title="Egon von Euwensz" src="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/736576656e3a626574612f66333132366136372d623230372d343663622d613936622d3333653965613736316666332e6a706567-1024x682.jpg" alt="Malerei, Malen, Leinwand, Künstler, Kunst " width="584" height="388" /></a><p class="wp-caption-text">Egon von Euwensz bei der Arbeit</p></div>
<p>Es ist schön für mich, Teil einer Gemeinschaft zu sein und weil die 3 (aktuell sind es 4) Jungs auch meine Freunde sind. Diese Qualität wird meines Erachtens durch das Zusammenleben in der Gemeinschaft zusätzlich gestärkt &#8211; was ich als eindeutigen Vorteil werte.</p>
<p>Ausserdem genieße ich es, einfach mal zwischendurch mit Daniel in die Küche zu gehen, einen neuen Sidamo zu pressen oder zu brühen und über alles Mögliche zu sprechen. Mit Denis den ein oder anderen Wortwitz zu reissen, der sich gern zu einem zehnminütigen schallenden Gelächter entfaltet. Oder Marc über die Schulter zu gucken und zu staunen, wie er eine neue Animation gestaltet, oder dessen Bruder und derzeitigen Praktikanten mit Fragen über den Mac zu löchern, wenn ich mit meinem Latein mal wieder am Ende bin.  </p>
<p>Mein Leben ist gut. Und unsere Bürogemeinschaft ein wichtiger Grund dafür.</p>
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		<title>Ausschluss &amp; Annahme</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Miroslav Volf]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich mir wieder ein Buch zum digitalen Lesen gekauft. Kurz zuvor war mir bei Daniel im Bücherregal &#8220;Exclusion &#38; Embrace: Theological Exploration of Identity, Otherness and Reconciliation&#8221; von Miroslav Volf aufgefallen. Nach kurzem Stöbern darin wollte &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/ausschluss-annahme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2489-1024x605.jpg" alt="Exclusion &amp; Embrace ⁄ Miroslav Volf" title="Exclusion &amp; Embrace" width="584" height="345" class="alignnone size-large wp-image-45" /></a></p>
<p><strong>Vor ein paar Tagen habe ich mir wieder ein Buch zum digitalen Lesen gekauft. </strong><strong>Kurz zuvor war mir bei <a title="Blog von Daniel Ehniss" href="http://danielehniss.de/" target="_blank">Daniel</a> im Bücherregal &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0687002826/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kwerfeldein-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0687002826" target="_blank">Exclusion &amp; Embrace: Theological Exploration of Identity, Otherness and Reconciliation</a>&#8221; von Miroslav Volf aufgefallen. Nach kurzem Stöbern darin wollte ich es unbedingt als Nächstes lesen und hatte nach <a title="Was ist der Mensch? Auf diese Frage gibt es heute eine Vielzahl von Antworten aus der Soziologie, der Psychologie, aus verschiedenen Weltanschauungen, aber auch aus der Theologie. In diesem Buch beleuchtet Jürgen Moltmann die verschiedenen Menschenbilder und rückt sie ins Verhältnis zu seiner eigenen theologischen Position. (Kurzbeschreibung Amazon.de)" href="http://www.amazon.de/gp/product/3783125987/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kwerfeldein-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3783125987" target="_blank">Mensch</a> von Jürgen Moltmann wieder Lust auf theologische Lektüre.</strong></p>
<p>Bisher habe ich es genossen, das Buch wieder digital zu lesen und habe es meistens über das iPad konsumiert (die Möglichkeit, Notizen und Markierungen zu speichern finde ich fantastisch). Volf geht also in oben genannter Studie auf die Thematiken Ausschluss &amp; Annahme (unter Menschen) auf unterschiedlichsten Ebenen ein und beleuchtet die Thematik aus unterschiedlichsten Positionen.</p>
<p>Im Folgenden ein paar Zitate aus dem Buch, die mir a) zugesagt haben und b) anreissen, was Volf zu sagen hat:</p>
<p><span id="more-40"></span></p>
<blockquote><p>“Welcome one another, therefore, just as Christ has welcomed you” (15:7). To describe the process of “welcoming,” I employed the metaphor of “embrace.</p>
<p>(…) the most basic thought that it seeks to express is important: the will to give ourselves to others and “welcome” them, to readjust our identities to make space for them, is prior to any judgment about others, except that of identifying them in their humanity.</p>
<p>The will to embrace precedes any “truth” about others and any construction of their “justice.” This will is absolutely indiscriminate and strictly immutable; it transcends the moral mapping of the social world into “good” and “eviL”</p>
<p>(…)</p>
<p>The practice of “embrace,” with its concomitant struggle against deception, injustice, and violence, is intelligible only against the backdrop of a powerful, contagious, and destructive evil I call “exclusion” and is for Christians possible only if, in the name of God&#8217;s crucified Messiah, we distance ourselves from ourselves and our cultures in order to create a space for the other.</p></blockquote>
<p>Diese Worte und Überlegungen, die im Buch noch viel detaillierter aufgegriffen und begründet werden haben mich sehr inspiriert. Zwar habe ich ebenso viele Fragen &amp; Zweifel dazu, freue mich aber auf den weiteren Genuss der Lektüre &#8211; und nicht zuletzt habe ich den Eindruck, dass auch Volf sehr kritisch an die Thematik geht und mindestes ebenso viele Fragen (eher viele mehr) dazu hat.</p>
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		</item>
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		<title>Tagebuch schreiben</title>
		<link>http://notizen.martingommel.de/tagebuch-schreiben/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ca. einem Jahr habe ich damit begonnen, Tagebuch zu schreiben. Ich war schon immer begeistert von der Idee, täglich etwas aufzuschreiben (weshalb ich auch mit dem Bloggen begann) und hatte hier und da ein paar Notizbücher, in denen ich &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/tagebuch-schreiben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-33" title="Tagebuch schreiben - Screenshot" src="http://notizen.martingommel.de/wp-content/uploads/2012/01/Screen-Shot-2012-01-30-at-11.46.16-vorm..png" alt="" width="586" height="166" /></p>
<p><strong>Vor ca. einem Jahr habe ich damit begonnen, Tagebuch zu schreiben. Ich war schon immer begeistert von der Idee, täglich etwas aufzuschreiben (weshalb ich auch mit dem Bloggen begann) und hatte hier und da ein paar Notizbücher, in denen ich Dinge notierte, die mir wichtig wurden.</strong></p>
<p>In den zwanzigern (also meinen), waren das Bibelstellen, später habe ich aus Büchern Absätze abgeschrieben und dazu notiert, warum mir diese etwas bedeuteten. Jedoch gelang es mir nie, über längere Zeit dran zu bleiben. Und so fing ich hier mal ein Büchlein an, da ein Heftchen und so weiter und so fort. Na gut, manchmal hab die Tagebücher nicht mehr gefunden &#8211; bis zum nächsten Umzug dann.</p>
<p>Jedenfalls habe ich mir Anfang 2011 gesagt, Martin, schreibste mal wieder Tagebuch. Und entdeckte promt eine schicke App, die mir das Schreiben am Mac in Tagebuchform ermöglichte: <a href="http://dayoneapp.com/" target="_blank">Day One</a>. Die App gibt es für den Mac, das iPad &amp; auch fürs iPhone. Wobei ich Day One hauptsächlich (hauptsächlich? eigentlich nur!) am Mac nutze, da mir das Schreiben mit <em>echter</em> Tastatur am leichtesten fällt. Auf die Funktionen und Vorzüge von Day One werde ich evtl. ein anderes Mal weiter eingehen.</p>
<p><span id="more-26"></span>Seither schreibe ich &#8211; mit Ausnahmen &#8211; jeden Tag. Und zwar schreibe ich fast nie, was passiert ist, sondern stets, was mir <em>wichtig</em> ist. Das erhält auch den Spaß an der Sache &#8211; reines notieren von Ereignissen würde mich irgendwann langweiligen.</p>
<p>Ich schreibe stets die ersten zehn Minuten, die ich am Rechner sitze. Das reicht vollkommen, um das aufzuschreiben, was aktuell wichtig ist und ich gucke, dass ich auch immer zehn Minuten schreibe. So bin ich jeden Tag in Auseinandersetzung mit mir selbst. Auch, wenn ich mal keine Lust habe &#8211; manchmal schreibe ich dann eben darüber dass ich keine Lust habe (meist endet sowas dann in einem langen Text, weil mir dann plötzlich doch noch zig Sachen einfallen, über die ich noch was Schreiben könnte).</p>
<p>Seitdem ich Tagebuch schreibe, habe ich das Gefühl, viel bewusster zu leben und mir schneller im Klaren über mich selbst und meine inneren Vorgänge zu sein. Denn durch das Schreiben bekomme ich erstmal Abstand von diesen Vorgängen, die, wenn sie einfach nur durchlebt werden, oft sehr undurchschaubar und verwirrend sein können.</p>
<p>Weiter ist auch das reine Notieren von positiven Erfahrungen ein großartiges Feature des Tagebuchschreibens. Denn so werte ich diese Erlebnisse noch einmal auf und freue mich erneut daran. Ich habe unzählige Stellen in meinem Tagebuch, in denen einfach nur <em>YEEEAAAAAH, JIPEEEE!!!! </em>oder<em> &lt;3 </em>zu lesen ist. Gut gell?</p>
<p>Ich habe mir auch angewöhnt, wichtigte Textpassagen des Buches, das ich gerade lese einzukopieren &#8211; selbiges erledige ich mich Blogartikeln auf kwerfeldein.de, die meiner Feder entstammen. Und Artikel, die ich einfach nicht posten möchte, weil sie zu x oder zu y sind, natürlich auch.</p>
<p>Man merkt, ich liebe das Tagebuchschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf ein Neues.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es 2012. Als ich 2005 mit dem Bloggen begann, hatte ich keinen blassen Schimmer davon, wohin die Reise gehen könnte. Mittlerweile ist mein erstes Blog, kwerfeldein.de ein wachsendes Foto-Magazin geworden, auf das ich sehr, sehr stolz bin. Wir &#8230; <a href="http://notizen.martingommel.de/auf-ein-neues/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es 2012. Als ich 2005 mit dem Bloggen begann, hatte ich keinen blassen Schimmer davon, wohin die Reise gehen könnte. Mittlerweile ist mein erstes Blog, kwerfeldein.de ein wachsendes<a title="Fotografie-Magazin" href="http://kwerfeldein.de" target="_blank"> Foto-Magazin</a> geworden, auf das ich sehr, sehr stolz bin. Wir haben eine große Redaktion und täglich Fotografie-Artikel, die mich selbst täglich anregen und inspirieren.</p>
<p>Jedoch ist mein Bedürfnis, auch Inhalte abseits der Fotografie ins Netz zu stellen, immer noch so groß, wie am Anfang. So entschloss ich mich kurzerhand, eine neue Seite zu erstellen, die mir dies ermöglicht. Mit Hilfe von <a title="Blog von Daniel Ehniss" href="http://depone.danielehniss.de/" target="_blank">Daniel</a> war das kein Problem und so sitze ich nun etwas wie der Ochs vorm Berg.</p>
<p>Eines möchte ich vorab klären: dies ist kein Fotografie-Blog. Auch wenn ich hier und da sicher Fotos einsetzen werde, werden Artikel zur Fotothematik, die ich veröffentlichenswert halte, stets auf KWERFELDEIN erscheinen.</p>
<p>Inhaltlich möchte ich hier über Theologie, Essen, Literatur, Musik, Freundschaft, Philosophie und viele andere Dinge schreiben, die mir im Alltag wichtig werden. Manchmal wird es nur ein Zitat, ein anderes mal nur ein kurzer Gedanke sein.</p>
<p>Ich freue mich auf den Diskurs zu meinen Notizen und bin gespannt, wie das alles so wird.</p>
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